Die Alpen-Adria-Universität, die Fachhochschule Kärnten und die Pädagogische Hochschule Kärnten haben sich zur Kärntner Hochschulkonferenz zusammengeschlossen, um Kräfte zu bündeln, Synergien zu nutzen und „Kärnten neu zu denken“. Die Kärntner Hochschulen sind bildungspolitische Zentren, die maßgeblich dazu beitragen, die kommenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu meistern. Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung und zur Prosperität des Landes.

Leitgedanken der Kärntner Hochschulkonferenz

Wettbewerb und Transparenz im internationalen Bildungsmarkt steigen ständig. Eine gemeinsame Positionierung der Kärntner Hochschulen ist deshalb von zentraler Wichtigkeit für die Zukunft des gesamten Bildungsstandorts und für die Wettbewerbsfähigkeit des Landes Kärnten.

Die Erwartungen von Studierenden an ihre Hochschulen ändern sich: Anpassungs- und Spezialisierungsprozesse müssen immer schneller vollzogen werden, um national und international erfolgreich und konkurrenzfähig agieren zu können. Gemeinsam sind die Herausforderungen in Internationalisierungsprogrammen, Infrastrukturthemen und Hochschuldidaktik effizienter und besser zu bewältigen.

Gerade in einem ressourcenarmen Land wie Kärnten ist Bildung ein wesentlicher Erfolgsfaktor und ein solides Fundament für die Zukunft: Sie entscheidet über die Entwicklungschancen, die Lebensqualität und den Wohlstand der nächsten Generationen, und über die Befähigung, die „Grand Challenges“, vor denen unsere Gesellschaft steht, aktiv und gestalterisch zu bewältigen.

Ziele der Kärntner Hochschulkonferenz

Erarbeitung von Strategien für die Entwicklung des Kärntner Hochschulraums in enger Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten
Schärfung und Stärkung eines gemeinsamen Profils zur Lenkung von Studierendenströmen aus dem In- und Ausland
Erarbeitung von gemeinsamen Positionen zu gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und hochschulstrategischen Fragestellungen
Koordinierte Zusammenarbeit mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zur Entwicklung einer gemeinsamen Strategie „Kärnten neu denken“
Interdisziplinäre und überinstitutionelle Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung zu den von der EU definierten „Grand Challenges“
Sicherstellung von Personal- und Infrastrukturinvestitionen des Bundes in die Region durch konkordante Zusammenarbeit von Land, Städten und Hochschulen
Erarbeitung von Strategien für die Entwicklung des Kärntner Hochschulraums in enger Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten
Schärfung und Stärkung eines gemeinsamen Profils zur Lenkung von Studierendenströmen aus dem In- und Ausland
Erarbeitung von gemeinsamen Positionen zu gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und hochschulstrategischen Fragestellungen
Koordinierte Zusammenarbeit mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zur Entwicklung einer gemeinsamen Strategie „Kärnten neu denken“
Interdisziplinäre und überinstitutionelle Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung zu den von der EU definierten „Grand Challenges“
Sicherstellung von Personal- und Infrastrukturinvestitionen des Bundes in die Region durch konkordante Zusammenarbeit von Land, Städten und Hochschulen

Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten:
Gemeinsame Konzepte für eine tertiäre Bildungsstrategie

Die Kärntner Hochschulen erfüllen einen zentralen gesellschaftlichen Auftrag, sind Qualifikationsmotoren der Wirtschaft und Impulsgeber für Innovationen. Sie entwickeln Potenziale von der Basiskompetenz bis zur Schlüsselqualifikation und tragen durch die Ausbildung und Beschäftigung qualifizierter Arbeitskräfte entscheidend zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts bei. Die Kärntner Hochschulen machen die kommende Generation fit für die Zukunft, und gewährleisten die entscheidenden Blicke über den Tellerrand in einer humanen, sozial kohärenten, emotional gefestigten, aufgeklärten, lernfähigen, innovations- und leistungsorientierten Gesellschaft.

Die Voraussetzungen für den Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsstandort Kärnten sind herausfordernd, aber vielversprechend. Bei seiner nachhaltigen Absicherung und zukunftsorientierten Weiterentwicklung spielt das Land Kärnten eine maßgebliche Rolle: es stellt die politischen Weichen, um gemeinsam mit der Kärntner Hochschulkonferenz tragfähige Zukunftskonzepte zu erarbeiten und sich auch auf Bundesebene als kompetitiver Forschungs- und Bildungsstandort zu positionieren. Deshalb wird die Zusammenarbeit zwischen Kärntner Hochschulkonferenz und Land Kärnten in Zukunft weiter intensiviert: Je koordinierter und bewusster hier alle Akteure an einem Strang ziehen und sich zu einer produktiven gemeinsamen Entwicklungsstrategie bekennen, desto besser gelingt es auch, Bundesmittel für weitere Schwerpunktbildungen und Infrastrukturmaßnahmen anzusprechen. Gemeinsam sind wir stärker — mental, real und als Hochschulstandort.

In diesem Kontext ist mittelfristig auch ein gemeinsamer Bildungs-, Innovations- und Technologiecampus im Zentralraum Kärntens angedacht. Universitätscampus und Lakeside Science & Technology Park sollen im Zuge dessen zu einem gemeinsamen Campus ausgebaut werden, der als Lakeside District Kompetenzen von Hochschulen, Wirtschaft und Kultureinrichtungen als überkritische Masse bündelt — zugunsten erhöhter Wirksamkeit, Sichtbarkeit und Attraktivität. Kärnten als Forschungs-, Innovations- und Technologieland mag heute noch futuristisch klingen, aber dieser Futurismus ist die Gegenwart von morgen. Dafür stehen die Kärntner Hochschulkonferenz und das Land Kärnten künftig gemeinsam.

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